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Sportdrinks: Gefahren kaum bekannt
Junger Sportler trinkt aus Dose
Machen schnell wieder fit, doch die Zähne leiden: Sportgetränke sollten nur in Maßen konsumiert werden.

Sport- und Energygetränke sollen auch Hobbyathleten in Höchstform bringen: Ein hoher Zuckergehalt sorgt für den schnellen Energienachschub, wenn Leistung verlangt wird. Kombiniert mit Säuren schmeckt und erfrischt der Drink zwar, doch die Mundgesundheit wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Ein exzessiver Konsum kann Schmelz und Zähne ruinieren.

Im Sommer bekommen viele Menschen ihren inneren Schweinehund in den Griff: Statt faul auf dem Sofa zu liegen, laufen Hobbysportler durch den Park, schwingen sich aufs Mountainbike oder fahren zum Schwimmen an den See. Gegen den Durst helfen dann häufig Sport- und Energydrinks - Säure- und Zucker-haltige Getränke also, die bei ausgiebigem Genuss eine Gefahr für die Zahngesundheit darstellen.

Eine aktuelle Studie aus Australien hat sich jetzt das Konsumverhalten von Freizeitsportlern genauer angeschaut und dabei beunruhigende Beobachtungen gemacht. So greift etwa jeder dritte Hobbyathlet mindestens einmal pro Woche beim Training zu Sportdrinks (35,1 Prozent). Eine Erosion der Zähne durch den niedrigen pH-Wert der Getränke lässt sich bereits nach fünf Tagen bei täglichem Genuss feststellen. Bewusst ist den meisten Sportlern und Eltern von aktiven Kindern das Risiko nicht: Etwa die Hälfte der Befragten (46,1 Prozent) hatte von den Gefahren zuvor noch nichts gehört.

Die neuen Untersuchungen an 1.262 sportlich aktiven Australiern sind zur Zahngesundheitswoche (3.-9. August) der ADA (Australian Dental Association) vorgestellt worden. Alarmierend war besonders der Konsum bei Kindern: Jedes dritte Kind durfte mit Erlaubnis seiner Eltern mindestens einmal in der Woche die süßsauren Durstlöscher trinken. Viele Menschen ignorieren, dass die Zusammensetzung der Getränke spezifisch auf ein intensives Training ausgerichtet ist. Wer jedoch regelmäßig über den Tag verteilt mit Zucker und Säure sein natürliches Milieu im Mundraum stört, leistet einer Entmineralisierung der Zähne und Karies Vorschub.

Ein weiteres deprimierendes Ergebnis der Studie ist das mangelnde Problembewusstsein der Sportler: Immerhin ein Fünftel der Aktiven (18,9 Prozent) will sich von den Hinweisen der Zahnmediziner nicht beeindrucken lassen und Sportdrinks im gleichen Ausmaß wie zuvor konsumieren.

Experten raten Freizeitsportlern, während des Trainings nur Wasser gegen den Durst zu trinken. In der Regel reicht dies völlig aus, um sich gut zu fühlen und eine Dehydration zu vermeiden. Wer partout nicht auf Zucker im Getränk verzichten will, sollte nicht über einen längeren Zeitraum an den Drinks nuckeln. Strohhalme können dafür sorgen, den Kontakt der Flüssigkeit mit den Zähnen minimal zu halten. Zuckerfreie Kaugummis helfen, den Speichelfluss anzuregen und so eine Remineralisierung der Zähne zu unterstützen. Um einen Abrieb des weichen Zahnschmelzes zu verhindern, sollte frühestens eine Stunde nach dem Genuss von Sportdrinks zur Zahnbürste gegriffen werden. 

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